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DanielkrammerFullmoonextended

Die Münze

Ich habe eine Münze gefunden. Vor zwei Wochen lag sie auf dem Tisch. Ich habe sie zu mir genommen und bis heute aufbewahrt. Sie lag schon länger auf dem Tisch, dann habe ich sie im Bad gesehen und heute als ich aufgewacht bin, lag sie bei meinen Füßen im Bett. Das wundert mich nicht, denn sie hat mich in meinen Träumen begleitet. Immer dann, wenn ich zwischen zwei Welten gewechselt habe, hat sie mich daran erinnert, dass es auch diese zweite Möglichkeit des Denkens gibt und dass sie jedem oder jeder gewährt ist, der oder die sich daran gewöhnt.
So war es mit der Münze und jedesmal, wenn jemand anders mit ihr spielte wusste ich, dass ich träumte.
Ich wusste es, weil ich zwei Wochen allein war und die Zeit zur Vorbereitung der Ausstellung kaum Gäste empfangen habe.

So kam es, dass ich aufstand und die Münze drehen sah, in einer alltäglichen Situation. Ich hatte zuvor nicht nachgefragt, weil es mir so selbstverständlich schien, dass sich die Münze in den Händen meines Gegenübers drehte.
Aber jetzt wusste ich, dass ich daran gewöhnt war die Münze in meinem Umfeld zu sehen.

Der Traum ist entschlüsselt, die Gewohnheit des Gegenstands und die zufällige Bindung daran haben mich hier her geführt. Was mache ich jetzt? Ich öffne die Fenster und Türen. Die Person scheint wie weggewischt, das Bewusstsein ist aktiv, der Körper schläft, die Münze dreht sich im Traum.

Ich rufe nach lichtvollen Helfern, die mich begleiten und dankbar werde ich ruhig zu einer sprudelnden Quelle begleitet, aus der das reinste Wasser strömt. Ich fühle mich sicher und beobachte mein Umfeld, tief in Hypnose lasse ich mich noch weiter fallen und begegne mir selbst als Spiegel der Selbstreflektion. Ich sehe und rufe nach Weiterfahrt, doch der Spiegel zeigt mir eine Wendung. Ein grünes Licht, ein tiefer Seufzer, ich drehe mich um und spüre die Wärme im Schlaf. Ich höre das Zwitschern eines Vogels, das Rauschen der Bäume im Wind. Ich wache auf und die Quelle verschwimmt, sie lässt sich nun spüren, stärker als zuvor. Meine Zehe spürt das warme Rund der Münze. Das wundert mich nicht, denn sie hat mich im Träumen begleitet.
Es ist schön, dass dieser Wert geteilt werden kann.

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